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HyAllgäu – Wasserstoff-Symposium Allgäu 2021

Die Wasserstofftechnologie birgt große Potentiale zur Erreichung der Energiewende. Auch im Allgäu gibt es seit 2019 konkrete Pläne für die Produktion von grünem Wasserstoff. Die Ergebnisse und Möglichkeiten diskutieren wir am 29./30. Juli gemeinsam mit erfahrenen Wissenschaftlern und Politikern.

Seit 2019 kooperieren der Landkreis Oberallgäu und die Stadt Kempten im Projekt „HyAllgäu Wasserstoffsymposium“. Ausgestattet mit einer Förderung vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur erarbeiteten die beiden Gebietskörperschaften innerhalb eines Jahres eine Machbarkeitsstudie, wie eine zukünftige Wasserstofferzeugung im Allgäu funktionieren und der Energieträger Wasserstoff im Sinne der Energiewende in der Region eingesetzt werden kann.

Parallel zu der Studie vom Landkreis Oberallgäu und der Stadt Kempten, machten sich auch die Unternehmen ZAK, Allgäuer Überlandwerk und Allgäuer Kraftwerke unter der gemeinsamen Firmierung Bioenergie Allgäu GmbH sowie der Abwasserverband Kempten intensive Gedanken zur Erzeugung von grünem Wasserstoff im Allgäu. Durch die enge Vernetzung aller Akteure in der Region konnte das Gesamtpotenzial an grünem Wasserstoff aus dem Allgäu von ursprünglich 30 Tonnen im Jahr deutlich gesteigert werden. Aus den Strommengen und den Lastverläufen an den Erzeugungsstandorten ergäbe sich somit ein stolzes Potential von bis zu 1.000 Tonnen grünem Wasserstoff pro Jahr. Das entspricht in etwa dem Betrieb von rund 200 Bussen und Lastwagen mit einer Gesamtlaufleistung von rund 8 Mio. Kilometer pro Jahr.

Save the date: HyAllgäu – Wasserstoff-Symposium Allgäu 2021

Im Rahmen einer zweitägigen Veranstaltung am 29. und 30. Juli 2021 an der Hochschule Kempten werden nun die Ergebnisse der Machbarkeitsstudien vorgestellt. Neben Informationen rund um das Projekt „HyAllgäu“, blicken die Experten des Symposiums vor allem auf die Erzeugungspotentiale von regionalem Wasserstoff und die verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten für den umweltfreundlichen Energieträger.

Hubert Aiwanger, Bayerischer Wirtschaftsminister wird das Symposium eröffnen. Hochkarätige Referenten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik geben Einblicke in die verschiedenen Themenbereiche und Sichtweisen.

Aufgrund der geltenden Corona-Pandemiebestimmungen ist leider nur eine sehr eingeschränkte Teilnahme an dem Abschluss-Symposium für geladene Gäste möglich. Sämtliche Vorträge werden daher live im Internet übertragen. Der Zugangslink wird ein paar Tage vor der Veranstaltung auf der Internetseite
www.allgaeu-klimaschutz.de/wasserstoffzukunftsregion-allgaeu veröffentlicht.

Für Pressevertreter besteht die Möglichkeit am 29.7.2021 um 11.30 Uhr an einem Pressegespräch vor Ort teilzunehmen. Für eine Terminierung bzw. Ihre Anmeldung steht Ihnen Stefan Nitschke unter stefan.nitschke@auew.de gerne zur Verfügung.

Präsentation von Exponaten

Parallel zur Veranstaltung werden sich themenbezogene Unternehmen auf Flächen der Hochschule Kempten im Innen- und Außenbereich mit ihren Produkten und Lösungen präsentieren. Derzeit sind noch vereinzelt Präsentationsflächen verfügbar. Interessierte Unternehmen können sich für eine Teilnahme anmelden. Ansprechpartner ist Herr Lemberg, Mitarbeiter Hochschule Kempten.

Stimmen zum Thema Wasserstoff im Allgäu

„Beim Thema Energiewende werden wir auch zukünftig gemeinsam vorangehen. Wenn es uns gelingt – wie beim Thema Wasserstoff – unsere Ressourcen vor Ort nachhaltig zu nutzen, zu veredeln und Wertschöpfung zu erzielen, dann sind wir auf dem richtigen Weg.“, sind sich Landrätin Indra Baier Müller (Landkreis Oberallgäu) und Oberbürgermeister Thomas Kiechle (Stadt Kempten) einig.

„Das Potential, Wasserstoff zu erzeugen, ist in unserer Region grundsätzlich vorhanden und stellt somit einen wichtigen Schritt für die Erreichung unserer Klimaziele dar. Wir sehen, dass die dafür erforderliche Technologie bereits reif ist. Der zukünftige Einsatz von Wasserstoff im Rahmen der Energiewende bedeutet ein Transformationsprozess. Einsatz und Start einer Produktion hängt somit stark von Wirtschaftlichkeit und konkreten Absatzkunden speziell in unserer Region ab.“, so Michael Lucke, Geschäftsführer AÜW und BioEnergieAllgäu.

„Die Erzeugung von Wasserstoff ist das Eine. Mindestens genauso wichtig ist es allerdings, Partner und Firmen zu finden, die den erzeugten Wasserstoff auch nutzen. Ein Potential sehen wir unter anderem bei Unternehmen rund um den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV), bei Speditionen und Baufirmen. Es wird unsere Aufgabe sein, die kommenden Monate für intensive Gespräche mit möglichen Partner zu nutzen und Verbindlichkeiten zu schaffen. Wir sind aber davon überzeugt, dass wir weitere Partner finden, die gemeinsam mit uns an die Idee glauben und diese realisieren.“, ergänzt Karl Heinz Lumer, Geschäftsführer ZAK und BioEnergieAllgäu.

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