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Klimafreundliches Arbeiten zuhause

Für viele hat sich der berufliche Alltag seit der Coronavirus-Pandemie fundamental verändert. Der Weg ins Büro wurde durch das Arbeiten im Homeoffice oft auf wenige Meter reduziert. Damit haben der alltägliche Pendelverkehr und berufliche Reisen deutlich abgenommen. Das hat zu einer Verminderung der CO2-Emissionen in diesem Bereich beigetragen. Wir verbringen jedoch deutlich mehr Zeit in den heimischen vier Wänden, sodass sich der Stromverbrauch für einen 1-Personen-Haushalt um bis zu 20 Prozent erhöhen kann.

Bei einem 4-Personen-Haushalt, in dem zwei Personen im Homeoffice arbeiten, kann der Anstieg bis zu 30 Prozent betragen. Dadurch werden zusätzliche CO2-Emissionen verursacht, die teilweise die Einsparungen durch den verkürzten Arbeitsweg kompensieren.
Den Stromverbrauch zuhause können wir allerdings durch das eigene Nutzungsverhalten auch während der Arbeitszeit stark beeinflussen, sodass hier ein großes Einsparpotential liegt. Wie das möglich ist, zeigen unsere Tipps zum klimafreundlichen Arbeiten im Homeoffice.

  • Computer
    Bei gleicher Nutzung ist ein Laptop in der Regel deutlich energieeffizienter als ein Desktop-PC, denn ein durchschnittlicher Desktop-PC benötigt ca. 60 Watt Leistung, wohingegen ein herkömmlicher Laptop mit ca. 15 Watt auskommt. Wer seinen Desktop-PC durch ein Laptop ersetzt, kann demnach bis zu 75 Prozent Strom einsparen. Ganz gleich, an welchem PC du arbeitest, solltest du die Bildschirmhelligkeit anpassen. Oft ist der Bildschirm automatisch viel heller eingestellt als eigentlich nötig.
  • Internetverbindung
    Der Router ist ein Dauerverbraucher im Haushalt. Über Nacht sollte er wie viele andere technische Geräte ausgeschaltet werden. Einige Router verfügen über einen automatischen Energiespar-Modus, der aktiviert wird, wenn das Gerät über eine gewisse Zeit nicht genutzt wurde.
  • Web-Konferenz
    Eine Stunde Videokonferenz verursacht einen CO2-Ausstoß von bis zu 1.000 Gramm. Wer ganz auf die Kamera verzichtet, kann bis zu 96 Prozent der verursachten Emissionen einsparen. Das hat eine neue Studie von Purdue University, Yale University und vom Massachusetts Institute of Technology herausgefunden. Es empfiehlt sich also, die Videonutzung dort, wo es möglich ist, auf das Wesentliche zu reduzieren.
  • Arbeitsplatzbeleuchtung
    Neben dem Einsatz energiesparender Leuchtmittel ist es sinnvoll, den eigenen Arbeitsplatz in der Nähe des Fensters zu platzieren, um natürliche Beleuchtung so gut wie möglich nutzen zu können.
  • Pause
    Wer den Stromverbrauch seines Computers senken will, schaltet den Bildschirmschoner aus. Dieser verhindert nämlich, dass sich der PC in den noch sparsameren Ruhezustand versetzt. Besonders in längeren Pausen, in denen der Computer nicht genutzt wird, empfiehlt sich der Ruhemodus. Dabei ist der PC zwar ausgeschaltet, im Vergleich zu einem Neustart allerdings schneller wieder einsatzbereit.
  • Kaffeegenuss
    Statt pro Tag mehrfach frischen Kaffee zu kochen, ist es energetisch sinnvoll, eine große Portion zuzubereiten und diese in einer hochwertigen Thermoskanne für viele Stunden warm zu halten. Rund die Hälfte an Strom spart zudem, wer das Brühen der Kaffeemaschine überlässt, statt Wasser im Topf heiß zu machen und auf „Großmutter“ Art mit Filter zu brühen.
  • Mittagessen
    Es empfiehlt sich, gleich mehrere Portionen, die für mehrere Tage reichen, zu kochen. Das ist nicht nur bequem, sondern spart auch eine Menge Energie. So muss das Mittagessen nur aufgewärmt und nicht jeden Tag neu zubereitet werden. Kleine Mengen bis 500 Milliliter, also einzelne Portionen, lassen sich am sparsamsten in der Mikrowelle aufwärmen, für größere Mengen ist der Topf besser.
  • Feierabend
    Es lohnt sich, zum Feierabend Computer, Bildschirme, Scanner und Drucker komplett vom Stromnetz zu trennen, denn viele Geräte verbrauchen auch dann noch Strom, wenn sie vermeintlich ausgeschaltet sind. Durch schaltbare Steckdosen ist dies ganz einfach möglich.
22. August 2019
Zukunftsprojekte

Projekt IREN2

Aufbauend auf der damals geschaffenen Infrastruktur und den gewonnenen Erkenntnissen des Forschungsprojekts IRENE läuft seit 2014 das Folgeprojekt „IREN2“.

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22. August 2019
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Projekt ELSA

ELSA steht für Energy Local Storage Advanced System und somit für innovative dezentrale Energiespeichersysteme für kleine und mittlere Batteriespeicher.

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22. August 2019
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Projekt pebbles

Der zentrale Forschungsgegenstand von pebbles ist die Konzeptionierung und Entwicklung einer integrativen Lösung in Form eines plattformgestützten Kooperationsmodells.

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