Gemeinsam
durch die
schwierige Zeit!

AÜWir & Du

Du willst mehr über einen Fachbegriff wissen?
Dann schaue hier nach.

Blackout

Von einem Blackout spricht man, wenn der Strom großflächig und über zwölf Stunden lang ausfällt. Großflächig bedeutet in diesem Fall, das weite Teile Europas betroffen wären, da wir ein übernationales Verbundnetz haben. Ein Blackout ist ausgesprochen selten – und auch in der aktuellen Krise halten Experten ihn für extrem unwahrscheinlich.

Kontrollierte Lastabschaltung

Im Falle einer kontrollierten Lastabschaltung weisen die Übertragungsnetzbetreiber die Verteilnetzbetreiber an, für eine kurze Zeit Last in vorgegebener Höhe vom Netz zu nehmen, also kontrolliert abzuschalten. Das wird dann gemacht, wenn mehr Strom gebraucht wird, als im Netz da ist, es also zu einer Lastunterdeckung gekommen ist. Diese Abschaltung muss diskriminierungsfrei sein – das heißt, dass alle Verbraucher gleich behandelt werden. In einem bestimmten Gebiet gehen dann sämtliche Kunden vom Netz, ohne Ausnahme. Die Betreiber arbeiten dabei nach genauen Ablaufplänen: Abgeschaltet wird rollierend, sodass alle zwei Stunden ein anderes Gebiet an der Reihe ist. Das bedeutet gleichzeitig, dass Verbraucher mit einem Stromausfall von maximal dieser Zeit rechnen müssen.

Lastunterdeckung

Bei einer Lastunterdeckung wird mehr Strom gebraucht, als gerade im Netz zur Verfügung steht. Dafür gibt es ein gut eingespieltes Vorgehen, das schon oft zum Einsatz gekommen ist: In einem ersten Schritt werden Reserven auf dem europäischen Strommarkt mobilisiert.

Netzentgelt

Leitet ein Stromversorger Energie zu dir als Verbraucher, entstehen im Netz Transportkosten. Diese Kosten findest du als Gebühren, sogenannte Netzentgelte, am Ende auf deiner Stromrechnung wieder. Sie bilden einen Teil des Strompreises. Von den Netzentgelten werden aber beispielsweise auch Investitionen in das Stromnetz bezahlt.

Stromausfall

Stromausfälle kennen wir alle: Blitzeinschläge und Tiefbauarbeiten können schon mal dafür sorgen, dass der Strom für ein paar Stunden weg ist. Das betrifft dann aber immer nur das lokale Verteilnetz. Die Stromversorgung ist so gebaut, dass die Betreiber solche Probleme schnell beheben können: Die Leitungen sind nämlich redundant. Das heißt, sie können untereinander vernetzt werden, indem man sie gezielt umschaltet. Das deutsche Stromnetz gehört zu den modernsten und sichersten weltweit.

Überlastung

Es wird mehr Strom erzeugt, als verbraucht wird. Das ist problematisch, weil sich dann die Frequenz im Stromnetz ändert und das System nicht mehr so stabil arbeiten kann. Die Betreiber müssen immer gewährleisten, dass Verbrauch und Erzeugung sich ungefähr die Waage halten.

Übertragungsnetzbetreiber

Die Übertragungsnetzbetreiber sind für die überregionale Versorgung mit Strom zuständig und für die Übertragung im Hochspannungsbereich. In Deutschland gibt es vier von ihnen, die jeweils für bestimmte Regionen zuständig sind: 50Hertz, Amprion, TenneT und TransnetBW. Sie sind verpflichtet, die Stromversorgung zu sichern, und handeln damit im gesellschaftlichen Auftrag.

Verteilnetzbetreiber

Die Verteilnetzbetreiber beziehen Strom über die Übertragungsnetzbetreiber und leiten ihn über das lokale Netz an die Endverbraucher weiter.

Weitere Informationen rund ums Thema Strom

Energiesparen

Mehr erfahren

AÜWir erklären

Zu den FAQ´s

AÜWir informieren Dich vor Ort

Zu den Terminen