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EPEX Spot stellt von Stunden- auf Viertelstundenpreise um – was ändert sich für Geschäftskunden?

Frau sitzt am PC und zeigt auf den Börsenpreis
Die europäische Strombörse EPEX Spot passt ihr Marktmodell an: Künftig gewinnen Viertelstundenprodukte zunehmend an Bedeutung, während die klassischen Stundenkontrakte an Relevanz verlieren. Damit reagiert die Börse auf die stärkere Volatilität im Strommarkt, die vor allem durch den Ausbau erneuerbarer Energien entsteht.

Bislang wurden Preise überwiegend auf Stundenbasis gebildet. Doch Erzeugung und Verbrauch schwanken inzwischen oft erheblich innerhalb einer Stunde. Die Abbildung auf Viertelstundenbasis ermöglicht eine genauere Preisermittlung und eine bessere Integration fluktuierender Energien.

Mehr Präzision und Transparenz

Vorteile der Viertelstundenpreise
  • Präzisere Preissignale: Preisänderungen können im 15-Minuten-Takt nachvollzogen werden.

  • Bessere Marktintegration erneuerbarer Energien: Wind- und Solarstrom lassen sich exakter vermarkten.

  • Erhöhte Transparenz: Unternehmen erhalten ein differenzierteres Bild der Marktbewegungen.

Auswirkungen auf unsere Geschäftskunden
  • Statt 24 Preisen pro Tag werden künftig 96 Viertelstundenpreise ausgewiesen und abgerechnet.

  • Ab Oktober 2025 erfolgt die Abrechnung nicht mehr auf Stundenbasis, sondern automatisch nach Viertelstundenwerten. Geschäftskunden müssen hierfür nichts tun – die Umstellung wird systemseitig vom AÜW vorgenommen.

Fit für den Strommarkt der Zukunft

Die Umstellung von Stunden- auf Viertelstundenpreise ist ein wichtiger Schritt in Richtung flexibler und transparenter Strommärkte. Sie wird von der europäischen Strombörse vorgegeben und vom AÜW umgesetzt. Unsere Geschäftskunden sollten die Veränderungen kennen, da sie sowohl die Preisgestaltung als auch die Abwicklung im Stromhandel betreffen – ohne dass zusätzlicher Handlungsbedarf entsteht.

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