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Strompreisbremse? Energiepauschale?
Was ist das eigentlich und wie kann ich davon profitieren?

Strompreisbremse

Du hast Fragen zur Strompreisbremse?

Die Strompreisbremse ist eine staatliche Maßnahme, um Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen von den stark gestiegenen Energiekosten zu entlasten. Die Strompreisbremse tritt als Gesetz am 1. Januar 2023 in Kraft. Dann braucht es etwas Zeit für die Umsetzung. Die Entlastungen starten deshalb ab März 2023 und umfassen rückwirkend die Monate Januar und Februar. Ziel ist es, die Energiekosten bezahlbar zu halten und zugleich eine sichere Versorgung mit Gas und Strom zu gewährleisten, damit Verbraucherinnen und Verbraucher sowie Industrie und Mittelstand heil durch diese Krise kommen.

Mehr Infos findest du hier auf der Website der Bundesregierung.

Wie die Strompreisbremse berechnet wird, hängt von deinem Verbrauch ab. Liegt er unter oder über 30.000 kWh Strom im Jahr?

Mein Verbrauch liegt unter 30.000 kWh Strom im Jahr:

Verbrauchst du als Privatperson oder kleines Unternehmen weniger als 30.000 kWh Strom im Jahr, erhältst du 80 % deines Verbrauchs aus dem Vorjahr zum garantierten Brutto-Arbeitspreis von 40 ct/kWh. Für diesen Anteil ist der Preis fix. Dieser wird als Basis-Kontingent oder auch Entlastungskontingent bezeichnet. Die verbleibenden 20 % deines Verbrauchs werden zu den vertraglich vereinbarten Konditionen deines Stromtarifs abgerechnet.

Mein Verbrauch liegt über 30.000 kWh Strom im Jahr:

Verbrauchst du als mittleres oder großes Unternehmen mehr als 30.000 kWh Strom im Jahr, erhältst du 70 % deines Verbrauchs aus dem Vorjahr zum garantierten Netto-Arbeitspreis von 13 ct/kWh. Netzentgelte, Steuern, Abgaben und Umlagen fallen zusätzlich an. Für jede weitere verbrauchte Kilowattstunde gilt der neue, meist hohe Vertragspreis für Strom. 

Für diesen Fall wird nicht dein eigener Vorjahresverbrauch, sondern der bisherige Energieverbrauch der neu bezogenen Wohnung zugrunde gelegt.
Hier wird die Entlastung anhand des Durchschnittsverbrauchs nach Haushaltsgröße geschätzt.
Ja, unbedingt! Um als Privatperson deine Stromrechnung auf dem Niveau von 2022 zu halten, empfiehlt es sich, mindestens 20 % Strom zu sparen. Unternehmen empfehlen wir, den Verbrauch sogar um mindestens 30 % zu senken.

Es gilt: Jede mehr oder weniger verbrauchte Kilowattstunde schlägt mit dem vollen Preis aus deinem Stromvertrag zu Buche. Dieser kann hoch sein.

Zu den Stromspartipps.

Hier ein kleiner Überblick, wie sich die Strompreisbremse und Stromsparen auf deine Rechnung auswirken können:

Die Strompreisbremse gilt für alle Stromkundinnen und Stromkunden und tritt ab dem 1. Januar 2023 gesetzlich in Kraft. Die Umsetzung braucht dann etwas Zeit. Die Auszahlung der Entlastungsbeträge für Januar, Februar und März 2023 erfolgt deswegen erst im März 2023. Im März erhältst du also den dreifachen Beitrag zur Entlastung aus der Strompreisbremse. Die Bundesregierung plant, dass die Entlastung bis einschließlich April 2024 gezahlt wird.

Über die Einführung der Gaspreisbremse hält dich die Erdgas Kempten-Oberallgäu (EKO) auf dem Laufenden.

Mehr Infos findest du hier auf der Website der Bundesregierung.

Nichts. Wir erledigen das für dich. Du wirst automatisch über die Abrechnung entlastet. Falls dich die Strompreise – trotz der Entlastung durch die Strompreisbremse – in finanzielle Schwierigkeiten bringt, wende dich bitte an unser Kundencenter. Wir lassen dich nicht allein. Gemeinsam finden wir eine Lösung.
Die Strompreisbremse ist eine staatliche Maßnahme, die Bund und Länder am 2. November 2022 beschlossen haben, um die hohen Energiepreise abzufedern. Die Entlastungen belaufen sich auf insgesamt rund 200 Milliarden Euro.

Das Geld für die Strompreisbremse holt sich der Staat von den Stromproduzenten. Denn viele haben wegen der hohen Strompreise sogenannte Zufallsgewinne erzielt. Einen Teil dieser Zufallsgewinne müssen sie jetzt wieder abgeben.

Zufallsgewinne heißen diese Einnahmen deshalb, weil sie wegen einer Besonderheit auf dem Gasmarkt zustande gekommen sind: Der Strompreis ist an den Gaspreis gebunden und mit diesem gestiegen, obwohl Strom nicht durchweg teurer produziert wird. Ein Ziel der Strompreisbremse ist deshalb auch, Strom- und Gaspreis zu entkoppeln.

Energiepauschale

Du hast Fragen zur Energiepauschale?

Die Energiepreispauschale ist eine einmalige Zahlung von 300 Euro brutto. Die Bundesregierung hat sie beschlossen, um möglichst viele Bürger in Deutschland von den hohen Energiekosten zu entlasten. Anspruchsberechtigt sind alle, die Einkommensteuer zahlen. Die Pauschale selbst ist allerdings wiederum auch steuerpflichtig.
Alle einkommensteuerpflichtigen Erwerbstätigen bekommen die Energiepreispauschale von 300 Euro brutto. Dazu gehören zum Beispiel Angestellte, Beamte, Soldaten, Selbständige, Auszubildende und Aushilfskräfte. Auch wenn du deinen Minijob pauschal versteuerst, in Altersteilzeit arbeitest oder über die Grenze pendelst und in Deutschland unbeschränkt steuerpflichtig bist, profitierst du von der Entlastungszahlung. Rentner erhalten die Pauschale ebenfalls. Da hat die Bundesregierung mittlerweile nachjustiert. Aber auch, wenn du in einem aktiven Dienstverhältnis stehst und Lohnersatzleistungen beziehst, kannst du dich über die Energiepauschale freuen – wenn du also zum Beispiel Kurzarbeitergeld, Krankengeld, Mutterschaftsgeld oder Elterngeld erhältst. Studierende und Werkstudierende, die ein bezahltes Praktikum machen, haben ebenfalls Anspruch darauf. Nicht berufstätige Studierende sowie Arbeitslose, die das ganze Jahr 2022 über in keiner Beschäftigung waren, müssen verzichten.
Wie die Energiepauschale bei dir ankommt, ist jeweils unterschiedlich– je nachdem, ob du beispielsweise aufgrund eines Angestelltenverhältnisses oder selbständiger Tätigkeit anspruchsberechtigt bist. Versteuert werden muss die Pauschale aber in jedem Fall.
  • Arbeitnehmer haben die Pauschale mit dem Arbeitslohn für September 2022 erhalten, Beamte sowie Angestellte im öffentlichen Dienst mit den entsprechenden Monatsbezügen.
  • Du bist seit 1. September 2022 im Sabbatical? Auch dann hast du Anspruch auf die Zahlung. Wenn der Arbeitgeber weiterhin als dein Hauptarbeitgeber gemeldet ist, zahlt er die Pauschale aus. Wenn nicht, wird die Zahlung mit der Einkommensteuererklärung festgesetzt.
  • Rentner erhalten die Pauschale nach derzeitigem Stand Mitte Dezember.
  • Selbständigen wird die Pauschale von der Einkommensteuervorauszahlung für September abgezogen. Das gilt unter bestimmten Umständen auch, wenn Sie ausschließlich Einkünfte aus einem Gewerbebetrieb und Land- und Forstwirtschaft haben.
Für so gut wie alle anderen anspruchsberechtigten Personen wird die Pauschale in der Einkommensteuererklärung festgesetzt. Ein gesonderter Antrag ist nicht nötig. Genauere Angaben kannst du hier auf der Webseite des Bundesfinanzministeriums nachlesen.

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